Digitalisierung findet Stadt

9,5 Mio. Förde­rung für smarte Projekte in Münster

Münster wurde in einem Wett­bewerb vom Bundes­minis­terium des Innern, für Bau und Heimat für die "Modell­projekte Smart Cities" 2021 ausgewählt - das hat auch mit den Münster­Zukünften zu tun. 

30.09.2021 – Insgesamt 9,5 Millionen Euro Förde­rung stehen Münster damit in den nächsten Jahren zur Ver­fügung.  Wir geben einen ersten Ein­blick, was kommen könnte und wie diese deutliche An­erken­nung zur Um­setzung der Münster­Zukünfte beiträgt.

»Digitalisierung findet Stadt: Münster­Zukunft gemein­sam machen«, so lautet der Titel der erfolg­reichen Bewer­bung der Stadt Münster. Dieser Titel erin­nert dabei nicht nur zu­fällig an das Stadt­forum der Münster­Zukünfte im November 2019.

Einige der Ideen waren bereits bei dieser Auftakt­veran­staltung der Smart City skizziert worden (siehe Graphic Recording) und konnten in der Folge weiter ausge­arbeitet werden. Ein Beispiel ist die Betei­ligung von Kindern und Jugend­lichen durch digitale Platt­formen, wie zuletzt mit Hilfe der App #stadtsache in Berg Fidel.

Und auch das gemeinsame Webforum "Beteiligung digitaler denken" der Smart City und der MünsterZukünfte griff Betei­ligungs­möglich­keiten wie die App #stadtsache auf und zeigte die weiteren Poten­ziale. Dabei ging es nicht um digitale Betei­ligung per se, sondern darum, welche Möglich­keiten diese Zu­gänge für eine breit angelegte und inklusive Beteiligung bieten.

Weil "Digita­lisierung findet Stadt" ein inte­grativer Ansatz ist, findet sich beispiels­weise auch das Thema der Innenstadt in diesem Kontext wieder, wenn es darum gehen wird, die anstehenden Verän­derungen intel­ligent und nach­haltig zu gestalten.

Graphic Recording von Marie Jacobi ( www.visualrecording.de), erstellt während des Stadtforums Digitalisierung findet Stadt

Graphic Recording von Marie Jacobi (www.visualrecording.de), erstellt während des Stadtforums Digitalisierung findet Stadt.

Nun können mithilfe der Förder­mittel diese Projekte ange­gangen werden - und zwar als Teil einer ganz­heitlichen Smart-City-Strategie.

Es stehen also einige spannende Vor­haben für die nächsten Jahre an, und es ist klar, dass diese nur gemein­sam mit vielen Akteu­rinnen und Akteu­ren aus der Stadt erfolg­reich durch­geführt werden kön­nen. In unserem Zukunfts­portal werden wir die Projekte weiter begleiten, insbesondere die Projekte "Young Smart City", "Werkraum Innenstadt" und "ganz­heitliche City­logistik", aber auch weitere darüber hinaus ...

Übersicht der Projekte

  • Young Smart City: Kinder und Jugendliche für die Smart City begeistern und befähigen. Ausgerüstet mit mobilen End­geräten erkunden sie ihre Umgebung mit Fokus auf die Themen einer digitalen Stadt.
  • Leezenflow für die Stadtregion: Weiter­entwicklung des Grüne-Welle-Assistenten “Leezenflow” und Instal­lation auf den 14 Velorouten der Stadtregion Münster.
  • Energiehelden: Unser Klima 2030: Ent­wicklung eines digital gestützten Bildungs- & Informations­angebotes zum Thema Klima­schutz und erneuer­bare Energien.
  • Ideenfarm: open source solution enabler: Unter­stützung und Versteti­gung von “offenen” bürger­schaftlichen Ideen und Digital­projekten durch ein Paten­schafts­modell.
  • Werkraum Innenstadt: Attraktivitäts­steigerung der Innen­stadt durch An­siedlung und Nutzbar­machung von Ideen, Start-ups und Projekten der Digital­wirtschaft.
  • Ganzheitliche City Logistik: Mit digitalen Lösun­gen zur optimalen Stadt­logistik. Ent­wicklung von digital gestützten Maß­nahmen, um lokale Liefer­wege kurz und umwelt­freundlich zu gestalten.
  • Funkhaus 2.0: Das Digitale lokalisieren: Ent­wicklung eines “Dritten Ortes” für das An­wenden und Aus­probieren von Tech­niken und digitalen Lösun­gen zum Erwerb von Medien- und Digital­kompetenz.
  • Smarte Quartiere für vernetzte Nach­barschaft: Ent­wicklung und Um­setzung von quartiers­bezogenen Digital­projekten für neue Stadt­quartiere wie Oxford und York.
  • Kleine Kiste, große Wirkung: Fühlen.Messen.Mitmachen: Ent­wicklung eines flächen­deckenden und partizi­pativen Netz­werkes von Mess­stationen zum Er­heben von Umwelt­daten.
  • NICO: NetzInfrastrukturCOckpit: Entwicklung einer zentralen Daten­plattform und eines digitalen Zwil­lings für städtische Infra­strukturen.
  • Data-Leeze: smarte Fahrradstadt Münster: Erhebung und Analyse von Daten zur Weiter­entwicklung und zum Ausbau der Fahrrad­infrastruktur.
  • BOOST: Loop und Busverkehr beschleunigen: Einsatz intel­ligenter Kommuni­kations­techno­logien zur Opti­mierung des öffent­lichen Personen­nahverkehrs.