Mission

Beteiligung weiter entwickeln -MünsterZukunft gemeinsam machen 

Ein integraler Teil des Zukunftsprozesses war, die Bürger­betei­ligung für Münster  "sys­tematisch weiter zu ent­wickeln". Das haben wir auf meh­reren Wegen verfolgt. Nun liegen den Rats­gremien eine Bestands­aufnahme viel­fältiger Beteili­gungs­formate und Vor­schläge für die Zukunft vor.  

15.12.2021 – Die Teams der MünsterZukunft und der Smart City Münster schla­gen unter der Überschrift "MünsterZukunft gemeinsam machen: 'Mit­gestal­tende Öffent­lichkeits­betei­ligung stärken - digitale Betei­ligungs­instrumente ausbauen" vor, wie es gehen könnte: die Betei­ligung der Einwohner­*innen soll inklu­siver und digi­taler werden, um mehr Men­schen besser zu erreichen und einzu­beziehen. Die Vor­bera­tun­gen in den Bezirks­vertre­tungen und Rats­gremien haben An­fang Dezem­ber begon­nen. 

Was heißt systematische Weiter­entwicklung?

Die Menschen in Münster identifizieren sich in beson­derem Maße mit ihrer Stadt und be­gleiten deren Ent­wick­lung auf­merk­sam. Mit ihren Ini­tia­tiven, Unter­nehmen und Ver­einen tragen sie aktiv dazu bei, wie die Zukunfts­macher*innen von Gutes Morgen Münster. Die Stadt Münster möchte - gemäß der Leit­idee "Münster­Zukunft - gemein­sam machen" - die Öffent­lichkeits­betei­ligung auf eine neue Grund­lage stel­len. Viele Kom­munen haben sich dazu schon Quali­täts­stan­dards für gute Betei­ligung ge­geben. 

Wie Beteiligung weiter ent­wickeln?

Die Vorlage an die Bezirks­vertre­tungen und den Rat schlägt im Kern vor, eine Reihe von "Leit­orien­tie­rungen für Gute Öffent­lichkeits­betei­ligung" unter dem Motto "Kom­muni­kation, Parti­zi­pation, Ko­produk­tion" als Grund­lage einer neuen Betei­ligungs­kultur zu eta­blieren. Die Vor­schläge bein­halten z.B. eine Stär­kung der Kinder- und Jugend­beteiligung und generell digi­taler Ange­bote. Zudem geht es auch darum, das Engage­ment der Stadt­gesellschaft besser zu würdigen und zu integrieren. Das Ganze ist als lernen­der Prozess zu verstehen, in dem eine reflek­tierte Eva­luation die Fort­schritte begleitet und leitet. Eine Hand­reichung soll die Um­setzung in der Ver­wal­tung erleichtern. Die Grund­lage bildet eine Be­stands­auf­nahme vielfältiger Be­teili­gungs­ange­bote der letz­ten Jahre in Form unseres Münster­Zukunft Magazins No 2 "Münster­Beteiligung". 

Graphic Recording Webforum: Beteiligung weiter denken

Wie können niedrigschwellige digitale Angebote eine zeit­gemäße Be­teili­gung trans­por­tieren und unter­stützen, auch nach der Corona-­Zeit? Das war schon die Frage unseres Web­forums "Betei­ligung digi­taler denken". Die Ergeb­nisse sind in die ak­tuellen Vor­schläge ein­ge­flossen (Graphic Recor­ding Marie Jacobi, www.visualrecording.de). 

Was zeigt das  Magazin Münster­Beteiligung?

Oder besser gesagt, was soll es nicht zeigen: Dass in Münster schon alles perfekt wäre! Das Magazin No 2 stellt unter dem Titel Münster­Beteiligung vielfältige An­sätze und Ideen der Beteiligung von Ein­wohne­rinnen und Ein­wohnern vor. Alle eint das hohe Maß an Engage­ment der Menschen, die sich einbringen. Darunter einige Bei­spiele aus dem Pro­zess der Münster­Zukünfte, wo neue For­mate aus­probiert werden konn­ten.
Daraus lässt sich für die Zukunft viel lernen, denn es soll­te nicht um "Leucht­türme" gehen, sondern darum, dass Sie sich bei allen Ent­wick­lungen und Projek­ten, die Sie be­wegen, gut einbe­zogen fühlen ...    

MünsterZukunft Magazin No2 MünsterBeteiligung

Die schon vorhandene Vielfalt der Beteiligung und des Engage­ments in Münster erleb­bar machen - als Basis für die nächs­ten Schritte - will das Ma­gazin Münster­Beteiligung.  

Wie geht es weiter?

Die Bezirksvertretungen und verschiedene Gremien des Rates der Stadt (darun­ter der Ausschuss für Gleichstellung und der Jugendrat, die Kom­mission zur Förde­rung der Inklu­sion von Menschen mit Behinde­rungen und die Kom­munale Senioren­vertretung) beraten nun das Maß­nahmen­paket unter der Über­schrift "Münster­Zukunft gemein­sam ma­chen: 'Mit­gestal­tende Öffent­lichkeits­beteili­gung stärken - digitale Betei­ligungs­instru­mente ausbauen'". Das Team der Münster­Zukunft schlägt darin im Wesent­lichen vor, "Leit­orien­tierun­gen für Gute Öffent­lichkeits­betei­ligung" für die Ver­waltung in Kraft zu setzen. Der Fokus liegt zunächst auf einer brei­teren und inklu­siveren Betei­ligung aller Ein­woh­ner*innen und dem Aus­bau einer gut zugäng­lichen digi­talen Betei­ligung. Neue Formen - wie Bürger:innenräte - werden zum Thema. Parti­zipation in Münster soll sich - im Sinne eines gemein­samen Stadt­machens - in Richtung einer Ko­produk­tion mit der Stadt­gesell­schaft entwickeln. Der Rat der Stadt Münster wird dann voraus­sichtlich am 9. Februar 2022 ent­scheiden.

MünsterZukunft Magazin No2 MünsterBeteiligung

Die vorgeschlagenen "Leitorientierungen für Gute Öffent­lichkeits­be­tei­li­gung" lie­gen jetzt (im Ent­wurf) auch in Leichter Sprache vor: "Münster ge­mein­sam machen. So kön­nen alle Men­schen in Münster mit-­sprechen, mit-­planen und mit-­machen." (Übertragung: G. Holtz, Bild: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers; bar­riere­freie pdf folgt)


Und die Weiterentwicklung soll weiter gehen: Im nächsten Jahr möch­ten wir end­lich in unserem Stadt­forum Betei­ligung weiter denken mit Ih­nen ins Ge­spräch kommen ...